Ostersonntags-Gottesdienst

Frohe Ostern!

Ich wünsche einen gesegneten Gottesdienst und einen schönen Tag.

Unten finden Sie die Texte der Lieder, die im Gottesdienst vorkommen. Im Gottesdienst kommen nur kurze Musikstücke vor. Aber unten jeweils auch längere.

 

Ein ganz herzlicher Dank geht an all diejenigen, die diesen Gottesdienst möglich gemacht haben, sei es durch Tonaufnahmen oder durch das Packen von Briefumschlägen, danke!

 

Es grüßt herzlich Ihre /eure

Pastorin Christine Vieth

 

 

Eröffnung

Hallo Gott, da bin ich. An diesem Ostertag möchte ich Gottesdienst feiern. Ich möchte dich loben und preisen und dir erzählen, wie es mir geht. All das geschieht in deinem Namen: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

 

 

 

Gebet: Psalm 118

14 Der HERR ist meine Macht und mein Psalm und ist mein Heil.
15 Man singt mit Freuden vom Sieg / in den Hütten der Gerechten: Die Rechte des HERRN behält den Sieg!
16 Die Rechte des HERRN ist erhöht; die Rechte des HERRN behält den Sieg!
17 Ich werde nicht sterben, sondern leben und des HERRN Werke verkündigen.
18 Der HERR züchtigt mich schwer; aber er gibt mich dem Tode nicht preis.
19 Tut mir auf die Tore der Gerechtigkeit, dass ich durch sie einziehe und dem HERRN danke.
20 Das ist das Tor des HERRN; die Gerechten werden dort einziehen.
21 Ich danke dir, dass du mich erhört hast und hast mir geholfen.
22 Der Stein, den die Bauleute verworfen haben,
ist zum Eckstein geworden.
23 Das ist vom HERRN geschehen und ist ein Wunder vor unsern Augen.
24 Dies ist der Tag, den der HERR macht;
lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein.
Amen.

 

 

Schon bricht des Tages Glanz hervor

1. Schon bricht des Tages Glanz hervor.
Voll Demut fleht zu Gott empor,
dass, was auch diesen Tag geschieht,
vor allem Unheil er behüt.
2. Er halte uns die Lippen rein;
kein Hader darf uns heut entzwein.
Er mache unser Auge frei
und zeige, was da eitel sei.
3. Ringt um des Herzens Lauterkeit!
Legt ab des Herzens Härtigkeit!
Des Fleisches Hoffart beugt und brecht!
Und Trank und Speise brauchet recht.
4. Auf dass, wenn dann die Sonne sinkt
und Dunkel wieder uns umringt,
wir ledig aller Last der Welt
lobsingen dem im Sternenzelt.
5. Lob dem, der unser Vater ist,
und seinem Sohne Jesus Christ,
dem Geist auch, der uns Trost verleiht,
vordem, jetzt und in Ewigkeit.
Amen.
 

Text: Jochen Klepper (1939) 1941 nach dem Hymnus »Iam lucis orto sidere« 9. Jh.
Melodie: Einsiedeln 12. Jh.

 

 

Das Evangelium von Jesu Auferstehung (Markus 16)

1 Und als der Sabbat vergangen war, kauften Maria von Magdala und Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um hinzugehen und ihn zu salben.
2 Und sie kamen zum Grab am ersten Tag der Woche, sehr früh, als die Sonne aufging.
3 Und sie sprachen untereinander: Wer wälzt uns den Stein von des Grabes Tür?
4 Und sie sahen hin und wurden gewahr, dass der Stein weggewälzt war; denn er war sehr groß.
5 Und sie gingen hinein in das Grab und sahen einen Jüngling zur rechten Hand sitzen, der hatte ein langes weißes Gewand an, und sie entsetzten sich.
6 Er aber sprach zu ihnen: Entsetzt euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier. Siehe da die Stätte, wo sie ihn hinlegten.
7 Geht aber hin und sagt seinen Jüngern und Petrus, dass er vor euch hingehen wird nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat.
8 Und sie gingen hinaus und flohen von dem Grab; denn Zittern und Entsetzen hatte sie ergriffen. Und sie sagten niemandem etwas; denn sie fürchteten sich.

 

 

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde,
und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

 

 

 

Er ist erstanden, halleluja

1. Er ist erstanden, Halleluja.
Freut euch und singet, Halleluja.
Denn unser Heiland hat triumphiert,
all seine Feind gefangen er führt.
Kehrvers Lasst uns lobsingen vor unserem Gott,
der uns erlöst hat vom ewigen Tod.
Sünd ist vergeben, Halleluja!
Jesus bringt Leben, Halleluja!
2. Er war begraben drei Tage lang.
Ihm sei auf ewig Lob, Preis und Dank;
denn die Gewalt des Tods ist zerstört;
selig ist, wer zu Jesus gehört.
Lasst uns lobsingen vor unserem Gott,
der uns erlöst hat vom ewigen Tod.
Sünd ist vergeben, Halleluja!
Jesus bringt Leben, Halleluja!
3. Der Engel sagte: »Fürchtet euch nicht!
Ihr suchet Jesus, hier ist er nicht.
Sehet, das Grab ist leer, wo er lag:
er ist erstanden, wie er gesagt.«
Lasst uns lobsingen vor unserem Gott,
der uns erlöst hat vom ewigen Tod.
Sünd ist vergeben, Halleluja!
Jesus bringt Leben, Halleluja!
4. »Geht und verkündigt, dass Jesus lebt,
darüber freu sich alles, was lebt.
Was Gott geboten, ist nun vollbracht,
Christ hat das Leben wiedergebracht.«
Lasst uns lobsingen vor unserem Gott,
der uns erlöst hat vom ewigen Tod.
Sünd ist vergeben, Halleluja!
Jesus bringt Leben, Halleluja!
5. Er ist erstanden, hat uns befreit;
dafür sei Dank und Lob allezeit.
Uns kann nicht schaden Sünd oder Tod,
Christus versöhnt uns mit unserm Gott.
Lasst uns lobsingen vor unserem Gott,
der uns erlöst hat vom ewigen Tod.
Sünd ist vergeben, Halleluja!
Jesus bringt Leben, Halleluja!

 

Text: Ulrich S. Leupold 1969 nach dem Suaheli-Lied »Mfurahini, Haleluya« von Bernard Kyamanywa 1966
Melodie: aus Tansania

 

Angedacht: Das neue vergoldete Leben

Korn, das in die Erde

1. Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt,
Keim, der aus dem Acker in den Morgen dringt -
Liebe lebt auf, die längst erstorben schien:
Liebe wächst wie Weizen und ihr Halm ist grün.
2. Über Gottes Liebe brach die Welt den Stab,
wälzte ihren Felsen vor der Liebe Grab.
Jesus ist tot. Wie sollte er noch fliehn?
Liebe wächst wie Weizen und ihr Halm ist grün.
3. Im Gestein verloren Gottes Samenkorn,
unser Herz gefangen in Gestrüpp und Dorn -
hin ging die Nacht, der dritte Tag erschien:
Liebe wächst wie Weizen und ihr Halm ist grün.

 

Text: Jürgen Henkys (1976) 1978 nach dem englischen »Now the green blade rises« von John Macleod Campbell Crum 1928
Melodie: »Noël nouvelet« Frankreich 15. Jh.

 

Fürbitten und Vaterunser

Gott, du bist der Gott des Lebens,
denn du hast mir das Leben geschenkt und du versprichst mir auch nach dem Tod ein Leben mit dir. Nicht immer fällt es mir einfach, das zu glauben. Es geschieht so vieles auf dieser Welt, dass uns Sorgen bereitet und dass ich nicht verstehe.

Menschen streiten miteinander. Menschen ärgern einander und machen einander traurig. Menschen werden krank. Nicht jeder hat genug zum Überleben. Für all diese Menschen bitte ich dich: stärke sie, zeige ihnen, dass du da bist. Wo ich deine persönliche Hilfe und Stärkung brauche, erzähle ich dir jetzt: …

Gott, ich möchte dir danken für all die Menschen, die einander helfen und füreinander da sind. Ich bitte dich, dass du sie darin unterstützt, auch weiter füreinander da zu sein. Gott, ich erzähle dir, wo ich mir Hilfe wünsche oder wem ich deine Hilfe wünsche …

Gott, wie sieht es aus, dieses neue Leben bei dir? Ich bitte dich, dass du meinen Glauben bestärkt und mir damit Hoffnung schenkst für die kommende Zeit.

Alles, was noch gesagt werden soll, lege ich in die Worte des Vaterunsers:
    
Vater unser im Himmel…

 

 

Bewahre uns, Gott

1. Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott,
sei mit uns auf unsern Wegen.
Sei Quelle und Brot in Wüstennot,
sei um uns mit deinem Segen,
sei Quelle und Brot in Wüstennot,
sei um uns mit deinem Segen.
2. Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott,
sei mit uns in allem Leiden.
Voll Wärme und Licht im Angesicht,
sei nahe in schweren Zeiten,
voll Wärme und Licht im Angesicht,
sei nahe in schweren Zeiten.
3. Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott,
sei mit uns vor allem Bösen.
Sei Hilfe, sei Kraft, die Frieden schafft,
sei in uns, uns zu erlösen,
sei Hilfe, sei Kraft, die Frieden schafft,
sei in uns, uns zu erlösen.
4. Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott,
sei mit uns durch deinen Segen.
Dein Heiliger Geist, der Leben verheißt,
sei um uns auf unsern Wegen,
dein Heiliger Geist, der Leben verheißt,
sei um uns auf unsern Wegen.

 

Text: Eugen Eckert (1985) 1987
Melodie: Anders Ruuth (um 1968) 1984 »La paz del señor«

 

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